Neue Führung durch die Hansestadt Grieth am Rhein –
zum Thema Fischerei vom Mittelalter bis heute. Mit Besuch des Aalschokkers Anita II

Seit der Gründung der Stadt in der Mitte des 13. Jahrhunderts bestimmt das Leben am Rhein den Alltag seiner Bewohner. Der Fluss kann durch seine umbändige Kraft erhebliche Gefahren hervorrufen, andererseits ist er ein Quell des Lebens, der den Anwohnern ein gutes Dasein beschert.

Die meisten Bewohner Grieths lebten Jahrhunderte lang vom Fischreichtum des Rheins. Der Fang der Wanderfische – Salme, Maifische und Aale, sowie von Neunaugen und Gründingen,  brachten den Anwohnern ein festes Einkommen bis die ökologisch fatalen Folgen des Wirtschaftswunders zum Niedergang der Fischpopulationen und somit auch der Berufsfischerei führten. Seit 1998 versucht das Land NRW den Lebensraum Rhein für die Wanderfische wieder zu beleben. Als  wichtige „Messstation“ für dieses Projekt fängt Rudi Hell bei Grieth Fische mit seinem Aalschokker Anita II.

Bei einer spannenden Gästeführung durch die verwunschenen Gassen der Hansestadt lässt Sie Niederrhein-Guide Wilhelm Miesen, alias Fischer Piet, hinter die Kulissen des früheren Fischfang- und Schiffereiwesens und deren Zulieferbetriebe  schauen.
Danach bringt Sie Heinz Hell mit seiner Fähre Inseltreue B zum Aalschocker Anita II, wo Sie das Leben auf dem Fluss hautnah erleben können.
Die Tour dauert ca.1,5 bis 2 Std. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.
Bitte tragen Sie festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung.

Der Besuch des Aalschokkers geschieht auf eigene Gefahr!
Treffpunkt: in den Griether Rheinwiesen (Durchlass 6)
Kosten: 8,-€ / Teilnehmer Anmeldung erforderlich!!