Neue Führung in Grieth am Rhein

Neue Führung in Grieth am Rhein

Führung durch die Hansestadt Grieth am Rhein
Ab Oktober auch als Extraschicht mit abendlichem Laternengang
und anschließendem Hanseschmaus!!!

Mit Niederrhein Guide Wilhelm Miesen

Beim Spaziergang durch die historische, in der Mitte des 13. Jh. von Dietrich VI., Graf von Cleve, gegründete Hanse- und Zollstadt Grieth am Rhein bekommt man den Eindruck als sei die Zeit hier stehen geblieben.
Schmale Gässchen, gesäumt von alten, kleinen Häusern der einstigen Fischer, Schiffer und Handwerker bestimmen die Kulisse.
Die meisten führen direkt zum Zentrum, dem Marktplatz mit seiner beeindruckenden Linde und einem historischen Brunnen. Hier spürt man förmlich noch das einstige, hektische Marktgeschehen, die muntere Stimmung, die aus den anliegenden Gaststätten und Kolonialwarenläden herüberschallte. Gleich daneben wacht die mittelalterliche Pfarrkirche St. Peter und Paul, ein paar Ecken weiter das majestätische Haus Grieth, über das Geschehen.
Alles was wir hier in Grieth sehen und erleben ist geprägt vom Leben am Fluss.
Der Rhein bestimmt seit Jahrhunderten den Takt des Lebens in der Stadt.Mal brachte er großen Reichtum, mal große Gefahr und Elend über die Bewohner.
Heute scheint er gebändigt und auch das Leben in der kleinen Stadt ist ruhiger geworden. Vom einstigen regen Fischereiwesen ist lediglich der Aalschokker Anita II übrig geblieben. Die meisten anderen Handwerksbetriebe und Geschäfte mussten vor Jahren aufgeben.
Doch einiges erlebt in Grieth eine Renaissance. Mit der Neueröffnung des Hanselädchens kehrte das Flair eines alten Kolonialwarenladens zurück in die Stadt. Gleichfalls lässt Niederrhein- Guide Wilhelm Miesen die Zunft des Stadtausrufers wieder auferstehen. Mit dem Geläut der Schelle führt er als „“Ütruper“ (Ausscheller) seine Zuhörer durch die Gassen und über Rheinpromenade. Dabei schwärmt er von den guten alten, ruhmreichen Zeiten. Da die nicht immer konfliktfrei mit den ursprünglichen Lehnsmännern derer „von Wissel“ und dem Wisseler Kanoniker Stift abliefen, verspricht der Rundgang einiges an spannenden Anekdoten.

Treffpunkt: vor dem Hanselädchen am Griether Markt
Kosten 4,-€ / Person
Anmeldung erwünscht bei Fam. Miesen 02824 6831
Infos unter: www.niederrhein-natouren.de

Bunte Vielfalt- Ausstellung im Stiftsmuseum Wissel

Bunte Vielfalt- Ausstellung im Stiftsmuseum Wissel

Teilnehmer der Sommerschule der Wasserburg Rindern stellen ihre Werke im Stiftsmuseum Wissel aus.

Die Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke in einer Gemeinschaftsausstellung. Aquarelle, Zeichnungen und Acrylbilder – eine bunte lohnenswerte Ausstellung von Veronika Michels, Renate Wolff, Christa Stoverink, Vera Fiebig, Luise Janssen Ekat und Bruno Warnecke

 

Jubiläum – 775 Jahre Stadtrechte Kalkar

Jubiläum – 775 Jahre Stadtrechte Kalkar

Das 13. Jahrhundert ging als Jahrhundert der Stadtgründungen am Niederrhein in die Geschichte ein.
Nach Rees und Xanten, die im Jahr 1228  vom Erzbischof von Köln ihre Stadtrechte verliehen bekamen, folgte Emmerich im Jahr 1233   (vom Grafen von Geldern), Wesel im Jahr 1241 und Kleve im Jahr 1242  (vom Grafen von Kleve). Vom selben Grafen Dietrich VI. von Cleve erhielt die im Jahr 1230 von diesem auf einer Ward am Fuße der Stauchmoräne unterhalb der Siedlung mit dem heutigen Namen Altkalkar gegründete Stadt Kalkar ihre Stadtrechte.1254 folgte die Stadt Grieth.
Vor allem die Steuer- und Zollbefreiung für die Bürger, Handwerker und Händler ließen die Städte wachsen. Gilden und Handwerker-Bruderschaften gründeten sich und sorgten für ein enormes Wirschaftswachstum während der folgenden drei Jahrhunderte.
In Kalkar waren es u.a. Wollwebereien, die einen großen Anteil an diesem Aufschwung garantierten. Ebenfalls waren zeitweise 42 Brauereien in Kalkar ansässig. Erst in der Mitte des 16. Jahrhunderts kam der Aufschwung zum erliegen. Schlechte Ernten, Feuersbrünste, Pestepedemien, der Spanisch – Niederländische Erbfolgekrieg und nicht zuletzt die Verlagerung des Rheinverlaufes beendeten die gloreiche Zeit Kalkars.
775 Jahre nach dem Erhalt der Urkunde erinnert sich die Stadt Kalkar mit zahlreichen Feierlichkeiten an die außerordentliche Bedeutung der Zuerkennung der Stadtrechte.
Das Programm des Jubiläumsjahres finden Sie auf der PDF. 775_Jahre_stadtrechte_termine

Stiftsmuseum Wissel feiert 20-jähriges Bestehen

Stiftsmuseum Wissel feiert 20-jähriges Bestehen

Das kleine aber sehr attraktive, in den Räumen der ehemaligen Wohnung des Kanoniker Stifts- Dechanten untergebrachte
STIFTS-MUSEUM-WISSEL feiert sein 20 jähriges Bestehen. Hierzu haben sich Museumsleiter Ernst Klever und sein Team einiges ausgedacht.
Unter anderem wird am 23. April eine Ausstellung zur Wisseler Dorfgeschichte, in der zahlreiche vergrößerte alte Fotos gezeigt werden, eröffnet. Schauen Sie mal rein. Es lohnt sich, garantiert.
Öffnungszeiten: Sa. u. So. 14:00 bis 17:00 Uhr.
Von Januar bis März auf Anfrage