Neue Führung in Grieth am Rhein

Neue Führung in Grieth am Rhein

Führung durch die Hansestadt Grieth am Rhein

Mit Niederrhein Guide Wilhelm Miesen

Beim Spaziergang durch die historische, in der Mitte des 13. Jh. von Dietrich VI., Graf von Cleve, gegründete Hanse- und Zollstadt Grieth am Rhein bekommt man den Eindruck als sei die Zeit hier stehen geblieben.
Schmale Gässchen, gesäumt von alten, kleinen Häusern der einstigen Fischer, Schiffer und Handwerker bestimmen die Kulisse.
Die meisten führen direkt zum Zentrum, dem Marktplatz mit seiner beeindruckenden Linde und einem historischen Brunnen. Hier spürt man förmlich noch das einstige, hektische Marktgeschehen, die muntere Stimmung, die aus den anliegenden Gaststätten und Kolonialwarenläden herüberschallte. Gleich daneben wacht die mittelalterliche Pfarrkirche St. Peter und Paul, ein paar Ecken weiter das majestätische Haus Grieth, über das Geschehen.
Alles was wir hier in Grieth sehen und erleben ist geprägt vom Leben am Fluss.
Der Rhein bestimmt seit Jahrhunderten den Takt des Lebens in der Stadt.Mal brachte er großen Reichtum, mal große Gefahr und Elend über die Bewohner.
Heute scheint er gebändigt und auch das Leben in der kleinen Stadt ist ruhiger geworden. Vom einstigen regen Fischereiwesen ist lediglich der Aalschokker Anita II übrig geblieben. Die meisten anderen Handwerksbetriebe und Geschäfte mussten vor Jahren aufgeben.
Doch einiges erlebt in Grieth eine Renaissance. Mit der Neueröffnung des Hanselädchens kehrte das Flair eines alten Kolonialwarenladens zurück in die Stadt. Gleichfalls lässt Niederrhein- Guide Wilhelm Miesen die Zunft des Stadtausrufers wieder auferstehen. Mit dem Geläut der Schelle führt er als „“Ütruper“ (Ausscheller) seine Zuhörer durch die Gassen und über Rheinpromenade. Dabei schwärmt er von den guten alten, ruhmreichen Zeiten. Da die nicht immer konfliktfrei mit den ursprünglichen Lehnsmännern derer „von Wissel“ und dem Wisseler Kanoniker Stift abliefen, verspricht der Rundgang einiges an spannenden Anekdoten.

 

 

Treffpunkt: vor dem Hanselädchen am Griether Markt

Kosten 4,-€ / Person

Anmeldung erwünscht bei Fam. Miesen 02824 6831

Spontane Gäste sind ebenfalls herzlich willkommen.

Infos unter: www.niederrhein-natouren.de

Jenny Ernst-Petit stellt aus – im Stiftsmuseum Wissel

Jenny Ernst-Petit stellt aus – im Stiftsmuseum Wissel

Nichts liegt von vornherein fest, auch wenn am Anfang eine Idee steht. Ich male intuitiv vom Gegenständlichen bis zur Abstraktion. Bestimmt durch die Kräfte der Farben entstehen Bilder, die Erinnerungen und Gefühle in sich bergen. In unserer komplexen Zeit suche ich die abstrakte Form, in der Kunstwerke ihre eigene Sprache entwickeln können, in welcher Form und Farbe, Emotion und Verstand, Kraft und Zärtlichkeit zusammenkommen. Die Betrachtenden sollen meinen Bildern begegnen und sie erfahren. Schon früh in meinem Leben entdeckte ich die Liebe zur Kunst.
Geboren bin ich 1945 in den Niederlanden und auch dort aufgewachsen.
Seit 1969 lebe ich in Deutschland und wohne jetzt in Kranenburg – Frasselt, auf dem Lande.
Meine Malkenntnisse habe ich im Unterricht bei deutschen und niederländischen Künstlern und über die Literatur erworben. Seit 1998 unterrichte ich an der Volkshochschule Kleve. Mehrere Jahre habe ich mit Patienten der Psychiatrie gemalt. In meinem Atelier gebe ich meine Kenntnisse und Erfahrungen in Workshops weiter. Meine erste Ausstellung war 1994, seitdem habe ich zahlreiche Einzelaustellungen sowie Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland.

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Die Fährsaison in Grieth und Rees beginnt

Die Fährsaison in Grieth und Rees beginnt

Am Palmsonntag, den 09.04.startet die Familie Hell mit ihren Niederrheinfähren in die Saison 2017.

Hier die Fährzeiten:

Wir sind zu folgenden Zeiten für Sie erreichbar:

Fähre Grieth – Grietherort:

Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10Uhr – 19Uhr

Fähre Rees – Reeserschanz:

Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10Uhr – 19Uhr

An Brückentagen fahren beide Fähren!
Während der Sommerferien (NRW) fahren beide Fähren an allen Tagen außer Montag!

Schulferien NRW:

Sommerferien:  11.07.2016 – 23.08.2016

Im Oktober fahren beide Fähren an den Fährtagen aufgrund der frühen Dämmerung bis 18.00 Uhr!

Die Hin- und Rückfahrkarte kann mit der Griether und der Reeser Fähre kombiniert werden.

Sonderfahrten, wie z. B. Längsfahrten und Bootstouren, sind ausserhalb der Fährzeiten möglich und müssen bitte unter 02824-6171 telefonisch abgesprochen werden.

Die Saison beginnt am Palmsonntag und endet am 31.Oktober.

Für Schiffsausfall keine Haftung.

Mehr Informationen zu den Fähren: www.niederrheinfähre.de

Segwaytouren in Wissel und Grieth unter neuer Leitung

Segwaytouren in Wissel und Grieth unter neuer Leitung

Fahren ohne zu strampeln, sich fortbewegen ohne zu gehen, einfach durch die vielfältige Natur des Niederrheins gleiten – das geht mit dem SEGWAY.

Auf dem SEGWAY- Rundweg über die mittelalterliche Rheininsel Wiscelo begegnen uns typisch niederrheinische Natur- und Landschaftsformen.

Gruppen von mindestens 4 Personen können die Tour ab sofort wieder buchen.

Offene Termine sind: Freitag 09.06 und 18.08 jeweils um 16:00 Uhr


Die Tour:
Länge: ca. 15 km, Dauer: 2,5 Std. incl. Einweisung.
Kosten: 59,-€/Person

Mofaführerschein erforderlich. Helmpflicht!
Mit Tourenbegleiter und Gästeführer!

Buchungen unter: www.segwayspass-sonsbeck.de

Sehenswürdigkeiten: Wisseler See und Dünen, die Wahrzeichen des Tabakdorfes, Auenlandschaft auf der Ward, Rheinpromenade in Grieth, Auskiesung am See, Obstplantage Raadts. 

Ausgehend vom Wisseler See gleiten wir zum malerischen  Naturschutzgebiet Wisseler Dünen, der einzigen Binnedüne in NRW. Nach einem kurzen Abstecher in die Dünenlandschaft führt uns der Weg in eines der ältesten Dörfer des Niederrheins. In dem von einem Ringdeich aus dem 11. Jahr- hundert geschützten Zentrum Wissels begegnen uns der mittel-alterliche Rittersitz, das Haus Kemnade, und das bedeutendste romanische Bauwerk des Niederrheins, die St. Clemens Basilika. Der Besucher erfährt vom Tabakanbau, der hier etwa 200  Jahre lang im großen Stile betrieben wurde.

Der weitere Weg in das idyllische Schifferstädtchen Grieth führt uns über die “Ward“, dem ehemaligen Über- schwemmungsgebiet des Rheins.
Alte Deichreste, Kolke, Schleusen und ein noch heute zur Entwässerung der fruchtbaren Kulturlandschaft genutztes Grabensystem zeugen vom Einfluss des Wassers in der Auenlandschaft.
Den heutigen Rhein können wir dann auf der Promenade beim einstigen Herrensitz Grieth genießen. Auf dem Rückweg zum Wisseler See gleitet die Gruppe vorbei an einer modernen Auskiesungsanlage, wo eine Hörstation über das Für und Wider des Kiesabbaus erzählt.

Weitere Informationen zu den Touren finden Sie unter www.niederrhein-natouren.de

We say good bye and we say hello!

We say good bye and we say hello!

Der Frühling naht mit großen Schritten. Hasen, die offiziellen Frühlingsboten, tummeln sich auf Äckern und Wiesen.

In der Vogelwelt herrscht reges Treiben. Ein erstes Zwitschern erfüllt die Luft des Niederrheins, kündigt den großen Schichtwechsel an. 180.000 arktische Gänse, darunter 150.000 Blessgänse und 15.000 Saatgänse, die den Winter in der Rheinaue zwischen Duisburg und Nimwegen verbracht haben, machen sich wieder auf den Weg zu ihren Brutgebieten im hohen Norden und Osten. Der alljährliche Gänsebesuch bildet ein einzigartiges Naturschauspiel in der Region.

In den Sommermonaten halten sich am Niederrhein ca. 2.000 Graugänse und ca. 600 Nilgänse auf.

An die Stelle der arktischen Gänse tritt vom Frühling bis in den Herbst eine bunte Vielfalt heimischer Zug- Singvögel.
Die wohl spektakulärsten Sommergäste sind die Weißstörche, die sich seit einigen Jahren hier wieder heimisch fühlen. Es lohnt sich, ihnen bei einer Radtour einen Besuch abzustatten. Wo sie diese finden und vieles mehr zu diesen faszinierenden Vögeln finden Sie auf der Seite http://www.niederrheinstoerche.de/
In Wissel z.B. brütet ein Storchenpaar auf einem Horst in den Dünen, in Grieth am Gut  Knollenkamp in Richtung Emmerich. Die Rheinwiesen sind ein beliebtes Futterrevier für die Liebhaber von  Mäusen und Fröschen; hier lassen sie sich gut  beobachten.

Jubiläum – 775 Jahre Stadtrechte Kalkar

Jubiläum – 775 Jahre Stadtrechte Kalkar

Das 13. Jahrhundert ging als Jahrhundert der Stadtgründungen am Niederrhein in die Geschichte ein.
Nach Rees und Xanten, die im Jahr 1228  vom Erzbischof von Köln ihre Stadtrechte verliehen bekamen, folgte Emmerich im Jahr 1233   (vom Grafen von Geldern), Wesel im Jahr 1241 und Kleve im Jahr 1242  (vom Grafen von Kleve). Vom selben Grafen Dietrich VI. von Cleve erhielt die im Jahr 1230 von diesem auf einer Ward am Fuße der Stauchmoräne unterhalb der Siedlung mit dem heutigen Namen Altkalkar gegründete Stadt Kalkar ihre Stadtrechte.1254 folgte die Stadt Grieth.
Vor allem die Steuer- und Zollbefreiung für die Bürger, Handwerker und Händler ließen die Städte wachsen. Gilden und Handwerker-Bruderschaften gründeten sich und sorgten für ein enormes Wirschaftswachstum während der folgenden drei Jahrhunderte.
In Kalkar waren es u.a. Wollwebereien, die einen großen Anteil an diesem Aufschwung garantierten. Ebenfalls waren zeitweise 42 Brauereien in Kalkar ansässig. Erst in der Mitte des 16. Jahrhunderts kam der Aufschwung zum erliegen. Schlechte Ernten, Feuersbrünste, Pestepedemien, der Spanisch – Niederländische Erbfolgekrieg und nicht zuletzt die Verlagerung des Rheinverlaufes beendeten die gloreiche Zeit Kalkars.
775 Jahre nach dem Erhalt der Urkunde erinnert sich die Stadt Kalkar mit zahlreichen Feierlichkeiten an die außerordentliche Bedeutung der Zuerkennung der Stadtrechte.
Das Programm des Jubiläumsjahres finden Sie auf der PDF. 775_Jahre_stadtrechte_termine

Stiftsmuseum Wissel feiert 20-jähriges Bestehen

Stiftsmuseum Wissel feiert 20-jähriges Bestehen

Das kleine aber sehr attraktive, in den Räumen der ehemaligen Wohnung des Kanoniker Stifts- Dechanten untergebrachte
STIFTS-MUSEUM-WISSEL feiert sein 20 jähriges Bestehen. Hierzu haben sich Museumsleiter Ernst Klever und sein Team einiges ausgedacht.
Unter anderem wird am 23. April eine Ausstellung zur Wisseler Dorfgeschichte, in der zahlreiche vergrößerte alte Fotos gezeigt werden, eröffnet. Schauen Sie mal rein. Es lohnt sich, garantiert.
Öffnungszeiten: Sa. u. So. 14:00 bis 17:00 Uhr.
Von Januar bis März auf Anfrage