Jubiläum – 775 Jahre Stadtrechte Kalkar

Jubiläum – 775 Jahre Stadtrechte Kalkar

Das 13. Jahrhundert ging als Jahrhundert der Stadtgründungen am Niederrhein in die Geschichte ein.
Nach Rees und Xanten, die im Jahr 1228  vom Erzbischof von Köln ihre Stadtrechte verliehen bekamen, folgte Emmerich im Jahr 1233   (vom Grafen von Geldern), Wesel im Jahr 1241 und Kleve im Jahr 1242  (vom Grafen von Kleve). Vom selben Grafen Dietrich VI. von Cleve erhielt die im Jahr 1230 von diesem auf einer Ward am Fuße der Stauchmoräne unterhalb der Siedlung mit dem heutigen Namen Altkalkar gegründete Stadt Kalkar ihre Stadtrechte.1254 folgte die Stadt Grieth.
Vor allem die Steuer- und Zollbefreiung für die Bürger, Handwerker und Händler ließen die Städte wachsen. Gilden und Handwerker-Bruderschaften gründeten sich und sorgten für ein enormes Wirschaftswachstum während der folgenden drei Jahrhunderte.
In Kalkar waren es u.a. Wollwebereien, die einen großen Anteil an diesem Aufschwung garantierten. Ebenfalls waren zeitweise 42 Brauereien in Kalkar ansässig. Erst in der Mitte des 16. Jahrhunderts kam der Aufschwung zum erliegen. Schlechte Ernten, Feuersbrünste, Pestepedemien, der Spanisch – Niederländische Erbfolgekrieg und nicht zuletzt die Verlagerung des Rheinverlaufes beendeten die gloreiche Zeit Kalkars.
775 Jahre nach dem Erhalt der Urkunde erinnert sich die Stadt Kalkar mit zahlreichen Feierlichkeiten an die außerordentliche Bedeutung der Zuerkennung der Stadtrechte.
Das Programm des Jubiläumsjahres finden Sie auf der PDF. 775_Jahre_stadtrechte_termine