Segwaytouren in Wissel und Grieth unter neuer Leitung

Segwaytouren in Wissel und Grieth unter neuer Leitung

Fahren ohne zu strampeln, sich fortbewegen ohne zu gehen, einfach durch die vielfältige Natur des Niederrheins gleiten – das geht mit dem SEGWAY.

Auf dem SEGWAY- Rundweg über die mittelalterliche Rheininsel Wiscelo begegnen uns typisch niederrheinische Natur- und Landschaftsformen.

Gruppen von mindestens 4 Personen können die Tour ab sofort wieder buchen.

Offene Termine sind: Freitag 09.06 und 18.08 jeweils um 16:00 Uhr


Die Tour:
Länge: ca. 15 km, Dauer: 2,5 Std. incl. Einweisung.
Kosten: 59,-€/Person

Mofaführerschein erforderlich. Helmpflicht!
Mit Tourenbegleiter und Gästeführer!

Buchungen unter: www.segwayspass-sonsbeck.de

Sehenswürdigkeiten: Wisseler See und Dünen, die Wahrzeichen des Tabakdorfes, Auenlandschaft auf der Ward, Rheinpromenade in Grieth, Auskiesung am See, Obstplantage Raadts. 

Ausgehend vom Wisseler See gleiten wir zum malerischen  Naturschutzgebiet Wisseler Dünen, der einzigen Binnedüne in NRW. Nach einem kurzen Abstecher in die Dünenlandschaft führt uns der Weg in eines der ältesten Dörfer des Niederrheins. In dem von einem Ringdeich aus dem 11. Jahr- hundert geschützten Zentrum Wissels begegnen uns der mittel-alterliche Rittersitz, das Haus Kemnade, und das bedeutendste romanische Bauwerk des Niederrheins, die St. Clemens Basilika. Der Besucher erfährt vom Tabakanbau, der hier etwa 200  Jahre lang im großen Stile betrieben wurde.

Der weitere Weg in das idyllische Schifferstädtchen Grieth führt uns über die “Ward“, dem ehemaligen Über- schwemmungsgebiet des Rheins.
Alte Deichreste, Kolke, Schleusen und ein noch heute zur Entwässerung der fruchtbaren Kulturlandschaft genutztes Grabensystem zeugen vom Einfluss des Wassers in der Auenlandschaft.
Den heutigen Rhein können wir dann auf der Promenade beim einstigen Herrensitz Grieth genießen. Auf dem Rückweg zum Wisseler See gleitet die Gruppe vorbei an einer modernen Auskiesungsanlage, wo eine Hörstation über das Für und Wider des Kiesabbaus erzählt.

Weitere Informationen zu den Touren finden Sie unter www.niederrhein-natouren.de

We say good bye and we say hello!

We say good bye and we say hello!

Der Frühling naht mit großen Schritten. Hasen, die offiziellen Frühlingsboten, tummeln sich auf Äckern und Wiesen.

In der Vogelwelt herrscht reges Treiben. Ein erstes Zwitschern erfüllt die Luft des Niederrheins, kündigt den großen Schichtwechsel an. 180.000 arktische Gänse, darunter 150.000 Blessgänse und 15.000 Saatgänse, die den Winter in der Rheinaue zwischen Duisburg und Nimwegen verbracht haben, machen sich wieder auf den Weg zu ihren Brutgebieten im hohen Norden und Osten. Der alljährliche Gänsebesuch bildet ein einzigartiges Naturschauspiel in der Region.

In den Sommermonaten halten sich am Niederrhein ca. 2.000 Graugänse und ca. 600 Nilgänse auf.

An die Stelle der arktischen Gänse tritt vom Frühling bis in den Herbst eine bunte Vielfalt heimischer Zug- Singvögel.
Die wohl spektakulärsten Sommergäste sind die Weißstörche, die sich seit einigen Jahren hier wieder heimisch fühlen. Es lohnt sich, ihnen bei einer Radtour einen Besuch abzustatten. Wo sie diese finden und vieles mehr zu diesen faszinierenden Vögeln finden Sie auf der Seite http://www.niederrheinstoerche.de/
In Wissel z.B. brütet ein Storchenpaar auf einem Horst in den Dünen, in Grieth am Gut  Knollenkamp in Richtung Emmerich. Die Rheinwiesen sind ein beliebtes Futterrevier für die Liebhaber von  Mäusen und Fröschen; hier lassen sie sich gut  beobachten.

Jubiläum – 775 Jahre Stadtrechte Kalkar

Jubiläum – 775 Jahre Stadtrechte Kalkar

Das 13. Jahrhundert ging als Jahrhundert der Stadtgründungen am Niederrhein in die Geschichte ein.
Nach Rees und Xanten, die im Jahr 1228  vom Erzbischof von Köln ihre Stadtrechte verliehen bekamen, folgte Emmerich im Jahr 1233   (vom Grafen von Geldern), Wesel im Jahr 1241 und Kleve im Jahr 1242  (vom Grafen von Kleve). Vom selben Grafen Dietrich VI. von Cleve erhielt die im Jahr 1230 von diesem auf einer Ward am Fuße der Stauchmoräne unterhalb der Siedlung mit dem heutigen Namen Altkalkar gegründete Stadt Kalkar ihre Stadtrechte.1254 folgte die Stadt Grieth.
Vor allem die Steuer- und Zollbefreiung für die Bürger, Handwerker und Händler ließen die Städte wachsen. Gilden und Handwerker-Bruderschaften gründeten sich und sorgten für ein enormes Wirschaftswachstum während der folgenden drei Jahrhunderte.
In Kalkar waren es u.a. Wollwebereien, die einen großen Anteil an diesem Aufschwung garantierten. Ebenfalls waren zeitweise 42 Brauereien in Kalkar ansässig. Erst in der Mitte des 16. Jahrhunderts kam der Aufschwung zum erliegen. Schlechte Ernten, Feuersbrünste, Pestepedemien, der Spanisch – Niederländische Erbfolgekrieg und nicht zuletzt die Verlagerung des Rheinverlaufes beendeten die gloreiche Zeit Kalkars.
775 Jahre nach dem Erhalt der Urkunde erinnert sich die Stadt Kalkar mit zahlreichen Feierlichkeiten an die außerordentliche Bedeutung der Zuerkennung der Stadtrechte.
Das Programm des Jubiläumsjahres finden Sie auf der PDF. 775_Jahre_stadtrechte_termine